... DREAMS ABOUT GIRLS

Mixed-Reality-Performance-Installation

 

“...dreams about girls” (“...Träume über Mädchen”) ist eine performative Installation für einen Schlagzeuger, fünf Tänzer*innen, ein Auto und Augmented Reality. Das Stück schlägt einen Übergangsritus vor, durch den die anhaltende Erzählung frauenfeindlicher Aggression für einen Moment unterbrochen und durch eine Sequenz mächtiger Traumbilder ersetzt wird, in denen sich Frauen der Gewalt gegen Männer zuwenden. Traumbilder des weiblichen Zorns im ländlichen Deutschland mit einer fiktiven Gegenerzählung verflechtend, bietet “...dreams about girls” ein einschüchterndes Spektakel feministischen Widerstandes.

“...dreams about girls” wird gefördert durch ein Recherchestipendium der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und ko-produziert vom Kunstfest Weimar.

 

Das Projekt befindet sich noch in der Forschungs- und Konzeptionsphase.

 

Resonanz:

 

 

Eingeladen zur Pitching-Session auf der XR-Koproduktionskreuzfahrt des Internationalen Filmfestivals Genf



Team:

 

Philip Theurer, Schlagzeuger

 

Philip Theurer studierte Jazz-Schlagzeug bei Heinrich Köbberling in Leipzig, Deutschland. Mit seinen Bands Ylativ Algo, 13 Year Cicada, Moritz Sembritzki, Jordan White Trio, I T O E und dem Quartett Konglomerat tourt er international. Theurer trat beim Keroxen-Festival, dem Leipziger Institut für Zukunft und dem Wisp-Festival für Kunst, Technologie und Kommunikation auf. Sein Werk ist geprägt von Experimenten mit verschiedenen akustischen und elektronischen Tonalitäten am Schlagzeug. Er spielt mit Konventionen, Formen und Klischees und zelebriert einen regen Austausch mit Künstler*innen aus verschiedenen Disziplinen. Theurer gewann den ersten Preis beim spanischen Jazz-Nachwuchswettbewerb Jazz Getxo und den zweiten Preis beim belgischen Bjazz-Festival. Im Jahr 2019 arbeitete er mit der Künstlerin Katharina Haverich im Rahmen einer Performance im Acker-Stadt-Palast in Berlin zusammen.

 

Raphaël De Courville, AR-Creator

 

Raphaël De Courville ist ein Interaktionsdesigner und kreativer Technologe. Er ist Mitbegründer von NEEEU, einer innovativen Designagentur mit Sitz in Berlin, sowie Gastgeber und Mitbegründer von Creative Code Berlin, einer Gemeinschaft, die seit 2013 Künstler*innen und Technolog*innen zusammenbringt. De Courville ist außerdem Gründer und ehemaliger Leiter der ART+COM Studios für Installationen im Bereich der neuen Medien. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem in der Akademie der Künste, Berlin, Festival de la Cité, Lausanne (Schweiz), White Night, Brighton (Großbritannien) und The IT Show, Berlin. Er wurde eingeladen, auf Konferenzen zu sprechen und international zu unterrichten, insbesondere bei Codemotion, Berlin, FIBER Festival, Amsterdam, Retune, Berlin, Science Hack Day, Berlin, ART+BITS, Kattowitz, Polen und School of Ma, Berlin.

 

Julian Kamphausen, AR-Dramaturg

 

Julian Kamphausen ist seit 1994 im Bereich der darstellenden Künste tätig. Neben seinen eigenen Kunstprojekten, wie www.balafo.de für die Kulturstiftung des Bundes, arbeitet er als Show-Director. Er leitet seit mehr als zehn Jahren die Künstler gegen Aids Gala und war verantwortlich für die 50-Jahr-Feier von Amnesty International im Haus der Kulturen der Welt. Darüber hinaus konzipiert und kuratiert er Kongresse, wie das jährliche Branchentreffen der Darstellenden Künste für das Performing Arts Programm seit 2013 und Performersion, einer Kooperation des Performing Arts Programms mit re:publica zur Vernetzung von immersiven und darstellenden Künsten, seit 2016. Kamphausen arbeitet auch als Art-Director für das Hauptsache Frei Festival in Hamburg. Im Jahr 2018 arbeitete er mit Katharina Haverich für ihre VR-Installation “Sequence of a Horse in Motion” zusammen.

 

Roland Stuprich, Director of Photography

 

Roland Stuprich hat an der Filmakademie Baden-Württemberg Kinematographie studiert und arbeitet als freiberuflicher D.O.P. für Kino, Fernsehen und Werbung. Neben zahlreichen Spielfilmen realisierte er kommerzielle Arbeiten für Netflix, UNIQLO, Adidas und Samsung. Er war für den Deutschen Kamerapreis nominiert und hat mit seinem Team mehrere Preise gewonnen, u.a. den Young Directors Award in Cannes.

 

Hannes Bruun, Editor

 

Hannes Bruun studierte Filmschnitt an der Filmakademie Baden-Württemberg und arbeitet als freiberuflicher Film-Editor. Er lebt in Berlin. Sein Arbeitsfeld reicht von Spielfilmen über Dokumentarfilme bis hin zu Musikvideos. Für seine Arbeiten mit den renommierten Regisseur*innen Philip Gröning, Nicole Vögele und Soleen Yusef hat er mehrere Preise gewonnen: den Spezialpreis der Jury bei den Filmfestspielen Venedig 2013 für “Die Frau des Polizisten”, den Special Grand Prix beim Weltfilmfestival Montreal 2016 für “Haus ohne Dach” und den Spezialpreis der Jury beim Filmfestival Locarno 2018 für “Closing Time”.

 

Thomas Wallmann, Sound-Design

 

Thomas Wallmann ist Tontechniker und arbeitet als freiberuflicher Sounddesigner mit Video- und Medienkünstler*innen für Installationen und Ausstellungen, sowie für Kino, TV und Werbung. Er arbeitete unter anderem mit dem Videokünstler Clemens von Wedemeyer sowie der Medienkünstlerin Peggy Buth zusammen. Seine Arbeiten wurden auf der documenta 13, der Ruhrtriennale, der Berlinale, der Berlin Biennale und auf dem deutsch-französischen Fernsehsender Arte präsentiert. Im Jahr 2018 arbeitete er mit der Künstlerin Katharina Haverich für ihre VR-Installation "Sequenz eines Pferdes in Bewegung" zusammen.

 

Fernanda Parente, Rahmenprogramm

 

Fernanda Parente ist Kuratorin und Unternehmerin mit Erfahrung in der Film- und Kinobranche. Sie begeistert sich für die Möglichkeiten immersiver Inhalte (VR, MR, XR) und interessiert sich für Ideen an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie. In der Vergangenheit hat sie das Film- und Technologiefestival Digital Biscuit und die re:publica Berlin kuratiert. 2018 hat Fernanda Selektor mitgegründet, eine Kreativagentur für die Entwicklung von Programmkonzepten und das Kuratieren von Inhalten für Live-Veranstaltungen wie Festivals, Konferenzen und Ausstellungen.

 

Yael Sherill, Produzentin 

 

Yael Sherill ist freiberufliche Kuratorin, Kulturmanagerin und Dramaturgin mit Sitz in Berlin. Im Jahr 2013 gründete sie B_Tour, eine nomadische kuratorische Plattform, die sich immersiven urbanen Interventionen in zeitgenössischer Performance-, Klang- und bildenden Kunst widmet und deren künstlerische Leiterin sie ist. Seitdem hat sie Festivals und Einzelprojekte in Zusammenarbeit mit Institutionen wie CLB Gallery Berlin, Copenhagen Art Week, ZK/U Berlin - Zentrum für Kunst und Urbanistik, Public Art Lab Berlin, Belgrade International Theater Festival, The Center of Contemporary Art TeL-Aviv, The Lithuanian National Drama Theater und The Architecture Foundation Vilnius kuratiert. In den letzten neun Jahren arbeitete Sherill auch als Dramaturgin, Projektmanagerin und Regieassistentin an interdisziplinären Theaterprojekten u.a. von Rimini Protokoll, Ilya Khrzhanovsky und dem Zentrum für Politische Schönheit.

 

Maren Möhlenkamp, Projektassistentin

 

 

Maren Möhlenkamp absolvierte eine Ausbildung in Veranstaltungsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit. Zurzeit studiert sie Kunstgeschichte und Medienwissenschaft. Sie arbeitet als Assistenz-Kuratorin bei SCHWARZ CONTEMPORARY, einer Galerie für moderne Kunst in Berlin. Möhlenkamp arbeitet seit 2019 mit Katharina Haverich zusammen.